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    2 months ago

    Der 36-Jährige sei wegen Gewaltdelikten vorbestraft, eine Freiheitsstrafe gegen ihn sei zur Bewährung ausgesetzt.

    Das Amtsgericht Karlsruhe lehnte dennoch den Erlass eines Haftbefehls gegen den Fahrgast ab. Der Mann habe nicht damit rechnen können, dass sich die Tür des Zugs öffnet. Deswegen sei der Haftbefehl abgelehnt worden

    Ich glaube ich habe Bewährung falsch verstanden…

    • Wrufieotnak@feddit.org
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      2 months ago

      Bewährung wird doch hoffentlich erst widerrufen, wenn die nächste rechtskräftige Verurteilung stattfindet. Ansonsten könnte dich ja jeder einfach anzeigen und das wärs. Unschuldig bis die Schuld bewiesen ist und all das.

      • ComfortableRaspberry@feddit.org
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        2 months ago

        Ich hätte erwartet, dass es bei einer so einseitigen Situation und bei der schwere der Tat, bei einer Bewährung (wegen vergleichbarer Straftaten) in einem Haftbefehl mündet. Ist hier ja nicht so, dass es eine random anonyme Anzeige war.

        Für den braucht man doch aber keine rechtskräftige Verurteilung? Geht ja darum, dass er bis dahin nicht noch mehr Leute ins Krankenhaus befördert, weil er ihren Job scheiße findet.

        • Wrufieotnak@feddit.org
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          2 months ago

          Und schwuppdiwupp sind wir genau bei der Sache, was ich in meinem ersten Kommentar meinte, wie ein anderer Kommentar verlinkt.

          Das muss nicht heißen, dass der Beschuldigte unschuldig ist, aber es gibt gute Gründe warum nicht einfach dem Ersten, der Anschuldigungen rum wirft, bedingungslos geglaubt wird.

          • ComfortableRaspberry@feddit.org
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            2 months ago

            Der Hergang ändert doch aber nichts daran, dass er aggressiv auf die Ticketkontrolle bzw das Erfragen seiner Personalien reagiert und damit erneut erhöhtes Gewaltpotenzial gezeigt hat.

            So wie ich das verstehe geht es hier doch nur noch darum ob und wie der Mitarbeiter aus dem Zug gefallen ist und wie viel Schuld der beschuldigte explizit daran hat.

            Nichts daran ändert etwas an seinem offensichtlichen Gewaltproblem.