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  • Die Frau wurde vergewaltigt

    Wiegt ein Unrecht ein anderes auf? Wenn die Frau das Kind nicht aufziehen möchte kann sie es nach der Geburt zur Adoption freigeben. Hier würde ich eher auf bessere psychologische Betreuung und Unterstützung setzen.

    Die Schwangerschaft oder Geburt hat über 50% Sterblichkeitsrate für die Frau.

    Wie ich gerade auch in einer anderen Antwort geschrieben habe sehe ich es so: Nach meiner persönlichen Ansicht ist es weniger unmoralisch einen (möglichen) Tod durch Unterlassung einer Handlung nicht zu verhindern als einen Tod durch eine direkte Handlung herbeizuführen. Wir behandeln unterlassene Hilfeleistung ja auch aus guten Gründen anders als Mord.

    Das Kind hat Trisometrie 13 und wird wenn es die Schwangerschaft überlebt aller Wahrscheinlichkeit keine 10 Jahre alt werden. Sondern vorher an Herzversagen oder Lungenentzündung sterben.

    Was gibt einem das Recht einem das Recht dem Kind diese Jahre zu verwehren? Und was wenn es innerhalb dieser Zeitspanne medizinische Entwicklungen gibt (Gentherapie, Nanotechnik… such dir was aus) die ein weiteres Überleben sichern?


  • Interessante Punkte, danke fürs Aufschlüsseln. Die würde ich jetzt aber nicht unbedingt alle rechts sehen, im Gegenteil.

    Ich schrub ja auch, ich würde mich “eher rechts” im politischen Spektrum sehen, nicht absolut rechts

    Punkt 1 und 2 nannten sich mal “soziale Marktwirtschaft” und ja, das war sogar mal eine CDU-Position.

    Es gibt noch genügend Menschen in der CDU (vor allem auf Kommunal- und Landesebene) die immer noch diese Position vertreten. Leider ist es ein Kampf gegen eine befestigte Stellung auf einem steilen Hügel diese Position wieder parteiintern populärer zu machen. Die “Chefetage” ist leider schon viel zu lange durch den neoliberalen Flügel besetzt.

    Gerade was die Bekämpfung der Fluchtursachen angeht sehe ich die Positionen von AfD (und leider auch vielen der oberen CxU Etagen) als komplett behämmert an: Wenn ich keine Asylsuchenden und wenig / keine irreguläre Migration haben will muss ich doch dafür sorgen, dass die Menschen in erster Linie keinen Grund haben zu flüchten. Wenn es vor Ort die Möglichkeit gibt sich ein Leben aufzubauen und Aufstiegschancen bestehen - warum dann eine teure, riskante und strapaziöse Reise nach Europa auf sich nehmen?

    Es wird halt immer Einzelfälle geben die nicht in ihre Heimat zurückkehren können, dafür muss es dann eben auch Mittel und Wege geben diese Personen nicht in einem endlosen Limbo landen zu lassen. Wenn wir hier aber über eine große Gruppe von Menschen reden können diese “Mittel und Wege” nach meiner Meinung durchaus auch aus einem Interventionseinsatz in deren Heimatland bestehen um eben wortwörtlich die Fluchtursachen zu “bekämpfen”.

    Was das Thema Abtreibung angeht: Ich habe mich damit aus Gründen beschäftigt und bin einfach - ohne besonderen religiösen Einfluss - für mich zum Schluss gekommen, dass es keinen moralischen Grund geben kann eine Abtreibung durchzuführen. Sogar im Extremfall, in dem die Fortführung der Schwangerschaft zum Tod der Mutter führen würde sehe ich das ganze so, dass den Tod einer Person durch Unterlassung einer Handlung nicht abzuwenden weniger unmoralisch ist als den Tod durch direktes Handeln herbeizuführen.









  • Meine Positionen sind:

    • Der Kapitalismus hat über die letzten ~80 Jahre unglaublich viele Menschen aus der Armut befreit
    • Der Staat hat die Aufgabe die negativsten Seiten des Kapitalismus einzuhegen, soviel Staat wie nötig, so wenig wie möglich. Priorität auf Monopolverhinderung und Wettbewerbsstärkung.
    • Zuwanderung sollte reguliert sein, Zuwanderer haben sich der Mehrheitsgesellschaft anzupassen, Bildung von Parallelgesellschaften sollte verhindert werden.
    • Bekämpfung von Fluchtursachen (durch freieren Marktzugang, Freihandelszonen, humanitäre und zur Not militärische Einsätze)
    • Asyl ist nicht immigration
    • Was die ganze Gender / Quer / Culture War Geschichte angeht: Es gibt nichts was mich weniger interessiert als was zwischen den Beinen oder im Bett von anderen Menschen vorgeht, macht was ihr wollt so lange es keine Kinder betrifft.
    • Definitiv gegen Abtreibung


  • Because many (most?) Lemmy users prefer to ignore that - if you look too close - most stuff they use was created by people that they would absolutely hate in person.

    In my mind the ideal product maintainer for an Lemmy approved product has to be part of the LBTQ+ community, has to be some people of color, atheist, vegan and must subscribe to the EXACT same flavour of leftism the individual Lemmy user has sold his soul to.